Zahngoldsammlung zu Gunsten behinderter Menschen

Unterstützung der Arbeit mit schwerstbehinderten Menschen in den Westeifel Werken

Zahnarztpraxen aus der Region engagieren sich in der Zahnärztliche Initiative Vulkaneifel und sammeln ganzjährig altes Zahngold, um den Erlös anschließend gemeinnützigen Unternehmungen zur Verfügung zustellen.

Die Westeifel Werke in Gerolstein erhielten jetzt einen Spendenscheck in Höhe von 5000,-€ zur Unterstützung der Arbeit mit schwerst- und mehrfachbehinderten Menschen in den Fördergruppen.

Wieder einmal konnten in den Praxen viele Patienten davon überzeugt werden ihr altes Zahngold für den guten Zweck zur Verfügung zu stellen, denn für den Einzelnen stellt beispielsweise eine alte Zahnkrone keinen sonderlich hohen Geldwert dar. Viel zu teuer sind die Scheidekosten, die das reine Feingold von den anderen enthaltenen Edelmetallen trennt.

Anders sieht es jedoch aus, wenn eine Vielzahl diesen Materiales zusammenkommt und dazu eine Fachfirma, wie die „Fa. Wegold Edelmetalle“ aus Wendelstein gefunden wird, die bereits zum wiederholten Male aus sozialem Engagement heraus, gänzlich auf die Scheidekosten verzichtet.

Vertretend für die „Zahnärztliche Initiative Vulkaneifel“ überbrachten jetzt die Zahnärzte Rudolf und Christine Reif aus Gerolstein  einen Scheck in Höhe von 5000,-€ an die Westeifel Werke und informierten sich dabei in einem Rundgang über die Aufgaben und Zielsetzungen der anerkannten Werkstatt.

WEW-Geschäftsführer Ferdinand Niesen zeigte sich hocherfreut über diese Spende, die auch die breite Verbundenheit der Bevölkerung mit den behinderten Menschen der Westeifel Werke zeige.

Die Arbeit mit mehr als 60 schwerst-mehrfachbehinderten Menschen in derzeit

5 Fördergruppen in Gerolstein und Hermesdorf stellt in Rheinland-Pfalz eine Besonderheit dar. Besonders durch die direkte Anbindung dieses Personenkreises an die Werkstatt werden integrative Grundsätze erfüllt, bei denen auch die Mitarbeiter mit sehr hohem Unterstützungsbedarf am Arbeitsleben teilhaben können.  Überdies werden die Familien durch ein wohnortnahes Angebot bei der Tagestrukturierung in erheblichem Maße entlastet.

Das diesjährige Ergebnis aus der Zahngold-Sammlung wird konkret zur Anschaffung eines weiteren Pflegebettes und eines mobilen Patienten-Lifters verwendet und hilft so bei der direkten pflegerischen Arbeit in den Fördergruppen.

An der Aktion haben sich konkret folgende Zahnarztpraxen beteiligt: aus Daun die Praxen Dartsch, Hoffman & Poetsch, Lehnen, Luy; aus Gerolstein die Praxen Cloeren, Reif und Van der Graaf; in Hillesheim die Praxis Dalle; in Kelberg die Praxis Dietrich-Reichling und in Manderscheid die Praxis Diederichs

Bildtext:

Bei einem Rundgang durch die Gerolsteiner Westeifel Werke informieren sich die

Vertreter der „Zahnärztlichen Initiative Vulkaneifel“ über die Fördergruppenarbeit. (vlnr: WEW Geschäftführer Ferdinand Niesen, Zahnarzt Rudolf Reif mit Tochter und Zahnärztin Christine Reif)

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